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Mercedes
Erste Bilder: Im Herbst 2005 kommt die neue S-Klasse

   
  • S-Klasse gilt unangefochten als Referenzmodell für die Oberklasse
  • Auffällig modellierte Radhäuser und versteckte Infrarot-Scheinwerfer
  • Im Herbst, nach der Publikumspremiere auf der IAA in Frankfurt wird die neue S-Klasse bei den Händlern stehen
  • Innovationen vor allem in den Bereichen Sicherheit, Komfort und Fahrdynamik
  • Als S 350 mit 200 kW/272 PS satrken V6-Benzinmotor ab 70 760 Euro


Die neue Mercedes S-Klasse kommt im Herbst 2005 nach der IAA auf den Markt

Damit sich die Kundschaft aber jetzt schon ein Bild vom neuen Topmodell der Marke mit dem Stern machen kann, veröffentlichten die Schwaben bereits heute die ersten offiziellen Fotos des neuen Oberklassefahrzeugs. Und es gibt bereits erste Details zur technischen Ausstattung. Es ist wie ein Naturgesetz: Neue Autos müssen größer sein als ihre Vorgänger. Die S-Klasse bildet da keine Ausnahme. Auch wenn die aktuelle S-Klasse (W220) ausnahmsweise einmal kleiner als Ihre Vorgängerin ist. Nun ist sie wieder grösser. Zwei Karosserieversionen stehen zur Wahl. Gut 3 Zentimeter länger und fast drei Zentimeter höher steht sie jetzt auf einem um 7 Zentimeter gewachsenen Radstand von über 3 Metern.

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Auch die Langversion hat gegenüber dem Vorgänger entsprechend nachgelegt. Diese neuen Abmessungen schaffen die Voraussetzungen für ein Raumkonzept, dass - so verspricht Mercedes- allen Passagieren First-Class-Komfort bieten soll. Die Breitenmaße des Interieurs wie Schulterraum und Ellenbogenbreite vergrößern sich um bis zu 39 Millimeter, die Kopffreiheit verbesserte sich nochmals um bis zu fünf Millimeter. In der Limousine mit langem Radstand profitieren die Fondpassagiere durch größeren Sitzplatzabstand (+ 10 mm) und mehr Kniefreiheit (+ 11 mm) von den neuen Dimensionen der S-Klasse. Das Ladevolumen des Kofferraums steigt in der VDA-Messmethode um 60 auf 560 Liter.


Viel Ähnlichkeit mit dem grossen Bruder Maybach


Erfrischendes Design

Zunächst jedenfalls fällt die S-Klasse durch ihr erfrischendes Design auf, dass elegant und dominant zugleich wirkt und eine angenehme Präsenz ausstrahlt. Vor allem an der Frontpartie haben es die Designer geschafft, das Auto selbstbewusst, aber nicht hochmütig aus den Scheinwerfern blicken zu lassen.

Die S-Klasse wirkt auf Anhieb sympathisch.Vorne dominiert der Mercedes-Grill den Charakter des Wagens. Die Scheinwerfer sind nun schlichter und gerader gezeichnet. Gleich dahinter wird es spannend: Die Radläufe der vorderen Kotflügel sind sehr deutlich herausgearbeitet. Die danach anschließende Lichtkante die sich bis zu den Rückleuchten zieht, hat bereits der CLS in der Oberklasse etabliert. Die nach hinten ansteigenden Seitenschweller enden in den nochmals dickeren hinteren Radläufen. Auch die von vorne bis hinten verlaufende Sicke gibt den hinteren Backen mehr Power, so dass auch das Heck nicht schmächtig werden darf. Außerdem fallen die leicht schräg angeordneten Türgriffe auf und die jetzt zweigeteilten Lufteinlässe in der Motorhaube. Die Nebelleuchten sitzen künftig nicht mehr im Hauptscheinwerfer, sondern in der Frontschürze. Erstmals in der S-Klasse, allerdings nur in der langen Version, bietet Mercedes auch ein großes Panorama-Glasdach an. Auch insoweit grüßt der Maybach.

Das Ziel der Entwickler war es, das behäbige Luxusauto mit rund zwei Tonnen Gesamtgewicht flockiger und flott agierend abzustimmen. Beim Vorgänger, dem intern W 220 genannten Modell, stellte sich diese Anmutung nicht immer ein. Insbesondere die leichtfüßige Konkurrenz aus Ingostadt konnte hier punkten. Die Meßlatte liegt hier mittlerweile verdammt hoch.

Wertvolle Zierteile aus Edelholz und Chrom

Formschöne Bedienelemente aus Aluminium und sorgfältig aufeinander abgestimmte Farben prägen das Ambiente des Innenraums, in dem man sich auf Anhieb wohl fühlen soll. Bei der Instrumententafel ist den Mercedes-Designern mit ihrer geschwungenen Linienführung ein neues Meisterstück gelungen. So vermittelt das Cockpit nicht nur ein Gefühl der Geborgenheit, sondern zeichnet sich auch durch ein Höchstmaß an Übersichtlichkeit und Funktionalität aus. Mensch und Auto sollen in der neuen S-Klasse vom ersten Augenblick an eine harmonische Beziehung eingehen.



Referenz

In der Bauzeit von sieben Jahren der aktuellen S-Klasse (W220) von 1998 bis heute wurde sie etwa 485.000 Mal gebaut. In Deutschland allerdings war die S-Klasse im vergangenen Jahr nur noch die Nummer zwei unter den Luxus-Oberklasselimousinen. Mit 7045 Neuzulassungen rangierte die S-Klasse in der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes hinter dem 7er BMW 7er (7672) aber noch vor dem Audi A8 (6670).

Sie es ABS, Airbags oder ESP - Premiere feierten all diese Systeme in der Stuttgarter Oberklasse. Im neuen Modell sind es wieder ein Dutzend Funktionen, die - so ist zu erwarten - zumindest zum Teil Premierengeschichte schreiben dürften. Ebenso wie bei ihren Vorgängern gehen auch in der neuen S-Klasse technische Innovationen in Serie, die das Mercedes-Topmodell zum Vorbild für die gesamte Pkw-Entwicklung machen.

Neue Bremsen und innovatives Fahrwerk

Auch das Fahrwerk mit der serienmäßigen, weiterentwickelten Luftfederung Airmatic leistet einen wichtigen Beitrag für den hohen Fahrkomfort der neuen S-Klasse. Per Tastendruck kann der Autofahrer zwischen einer komfortorientierten oder einer sportlichen Einstellung wählen. Ab Tempo 120 und im Sport-Programm wird die Karosserie automatisch um bis zu 20 Millimeter abgesenkt, um Fahrdynamik, Aerodynamik und Kraftstoffverbrauch nochmals zu verbessern.

Ein weiterer Meilenstein der Fahrwerkstechnik ist das aktive Fahrwerk Active Body Control (Wunschausstattung, serienmäßig im S 600), das für die neue S-Klasse nochmals perfektioniert wurde.

Neu sind etwa ein Bremsassistent Plus. Das System erfasst vorausfahrende Autos mittels Radar und warnt bei geringem Abstand oder bei zu schneller Annäherung an das vorausfahrende Auto. Droht ein Zusammenstoß, berechnet die Technik blitzschnell die optimale Bremskraftunterstützung, die sofort zur Verfügung steht - selbst wenn der Autofahrer zu leicht auf das Bremspedal tritt. Der Brems-Assistent "Plus" ist in Kombination mit dem ebenfalls weiterentwickelten Abstandsregel-Tempomaten "Distronic Plus" lieferbar. So lässt sich die Zahl der Auffahrunfälle deutlich verringern. Einen aktiven, also vollautomatischen Bremseingriff gibt es aber vorerst noch nicht. Dieses radargestützte System arbeitet jetzt im Geschwindigkeitsbereich von null bis 200 km/h und ermöglicht ein noch komfortableres Autofahren. Im Stop-and-go-Verkehr hält "Distronic Plus" die neue S-Klasse im richtigen Abstand zum vorausfahrenden Auto, bremst die Limousine automatisch bis zum Stillstand ab und beschleunigt sie auf die gewünschte Geschwindigkeit, wenn der Verkehr wieder rollt. So entlastet das Assistenzsystem den Autofahrer und bietet ein deutliches Plus an Konditionssicherheit.

Die neu entwickelte Bremsanlage "Adaptive Brake" bietet Zusatzfunktionen, die zum Beispiel das Anfahren am Berg erleichtern und den Bremsweg bei Nässe verkürzen. Die Feststellbremse arbeitet erstmals mit elektrischer Unterstützung - ein Knopfdruck genügt, um die Bremse anzuziehen. Beim Anfahren löst sie sich automatisch.


Bei Dunkelheit soll die neue S-Klasse mit Hilfe eines neuen Nachtsicht-Assistenten die Unfallgefahr reduzieren. Das System basiert auf Infrarotlicht, das für das menschliche Auge unsichtbar ist und deshalb entgegenkommende Autofahrer nicht blendet. Zwei Infrarot-Scheinwerfer beleuchten die Fahrbahn und vergrößern die Sichtweite des Autofahrers bei eingeschaltetem Abblendlicht auf mehr als 150 Meter. So macht der Nachtsicht-Assistent Fußgänger, Radfahrer, parkende Autos oder andere Hindernisse bereits sichtbar, noch ehe sie im Lichtkegel des Abblendlichts auftauchen. Denn eine Infrarotkamera an der Innenseite der Frontscheibe nimmt das reflektierte Bild der Straßenszene auf, die auf dem Display des Kombi-Instruments erscheint.

 



Cockpit Management and Data System

Auch das innovative "Cockpit Management and Data System" - kurz COMAND - präsentiert sich in neuem Design und bietet noch mehr Möglichkeiten. Neben den bekannten Telematik- und Audiogeräten sind jetzt auch verschiedene Fahrzeugfunktionen, für die bisher Einzelschalter benötigt wurden, in das System integriert. Als zentrales Bedienelement dient der neue COMAND-Controller auf dem Mitteltunnel. Mit seiner Hilfe werden die Haupt- und Untermenüs ausgewählt und die gewünschten Funktionen aktiviert. Ist ab Werk ein Autotelefon an Bord, lässt sich die weiche Handauflage hinter dem Controller zur Seite klappen. Unter ihrem Deckel verbirgt sich die Telefontastatur.


Zunächst zwei Motorisierungen

Zum Start im Herbst 2005 gibt es zunächst zwei Motorisierungen: den aus der C- und E-Klasse bekannten V6 mit 200 kW/272 PS (S 350, ab 70.760 Euro) und den neuen V8 mit 285 kW/388 PS und 530 Nm (S 500, 89.668 Euro). Im ersten Quartal 2006 folgen der Diesel S 320 CDI (231 PS) und das Topmodell S 600 (517 PS).

Modellprogramm

S 350: 200 kW/272 PS
S 500: 285 kW/388 PS
S 320 CDI: 170 kW/231 PS (ab erstem Quartal 2006)
S 600: 380 kW/517 PS (ab erstem Quartal 2006)

Dimensionen (im Vergleich zum Vorgängermodell)

Fahrzeuglänge: 5076/5206 mm = + 33/43 mm
Fahrzeugbreite: 1871 mm = + 16 mm
Fahrzeughöhe: 1473 mm = + 29 mm
Radstand: 3035/3165 mm = +70/80 mm

Innovationen

 

 
 
  • ADAPTIVE BRAKE mit ZusatzfunktionenAdaptives Bremslicht
  • Brems-Assistent PLUS mit Radarsensorik
  • COMAND mit COMAND-Controller
  • Crashaktive Komfort-Kopfstützen
  • DISTRONIC PLUS
  • Fahrdynamischer Multikontursitz mit neuer Massagefunktion
  • Nachtsicht-Assistent auf Basis der Infrarottechnik
  • Panorama-Schiebedach (für Langversion)
  • PRE-SAFE der zweiten Generation
  • Rückfahrkamera
 

 

 

Fazit: Die fünfte Generation der neuen Mercedes S-Klasse feiert auf der IAA im September Premiere. Die neue S-Klasse löst ein erfolgreiches Vorgängermodell ab, das in allen Regionen der Erde die Spitze dieses Marktsegments eroberte. Selbst in ihrem letzten Produktionsjahr ist die Top-Limousine von Mercedes-Benz mit einem Absatz von rund 17 000 Fahrzeugen (per Mai 2005) der weltweite Marktführer unter den Limousinen der Oberklasse. Die Markteinführung erfolgt noch im Herbst und wird als S 350 mit 200 kW/272 PS starkem V6-Benzinmotor 70 760 Euro erhältlich. sein. Als V8-Modell S 500 (285 kW/388 PS) wird die neue S-Klasse mindestens 89 668 Euro kosten. Im ersten Quartal 2006 wird Mercedes-Benz das Leistungsspektrum der neuen S-Klasse mit dem 173 kW/235 PS starken S 320 CDI nach unten weiter abrunden


 



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Weitere Informationen unter: www.mercedes.de


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