Vorstellung
Nissan Micra
C+C
Rechtzeitig zur Wintersonne kommt die Frischluftvariante
des kleinen Nissan
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- OpenAir-Vergnügen
bei jedem Wetter
- 2+2-sitziges Coupé/Cabrio
mit Panorama-Glasdach von Karmann
- Vollautomatisches
Verdecksystem und klassenbestes Laderaumvolumen
- Antrieb druch 1,4-Liter-
und 1,6-Liter-DOHC-Benziner
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Nissan Micra C+C
Coupé oder Cabrio? Auch
geschlossen offen...
Der Peugeot 206 CC- und Opel Tigra-Konkurrent wird auf der
IAA2005 im September kurz nach seinem Produktionsstart offiziell
Premiere feiern. handelt es sich beim Micra C+C um ein Coupé
oder Cabrio? Nissan macht den Micra zum knuffigen Zwitter
- ganz nach dem Strickmuster des Peugeot 206 CC. Auch die
Namensfindung haben sich die Japaner nicht allzu schwer
gemacht: C+C soll der offene Micra heißen. Coupé und Cabrio/Covertible
eben. Micra C+C ist zwar eines der kleinsten aber auch eines
der pfiffigsten Open-Air-Modelle auf dem Markt.
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Die Produktion des 2+2-sitzigen Klappdach-Cabrios beginnt
im September. Der Marktstart ist für hiesige Wetterverhältnisse
cabriountypische November angesetzt. Doch auch wer das Auto
in der schmuddeligen Jahreszeit übernimmt, hat einen Vorteil
gegenüber den Konkurrenzangeboten: Das Verdeck des kleinen
Nissan folgt zwar grundsätzlich dem einst vom Mercedes SLK
eingeführten Prinzip des Coupé-Cabrios, besteht aber aus
Glas. Diese elegante Lösung, die es in dieser Klasse bisher
nicht gab und hauptsächlich durch den Megane CC der Nissan-Mutter
Renault bekannt wurde.
Die Anmutung des Autos ist erfreulich schlank und sportlich.
Auch geschlossen offen - der Nissan Micra
C+C mit Klappdach aus viel Glas
Hardtop kommt vom deutschen
Verdeck-Spezialisten Karmann
Entwicklung und Produktion des Hardtops übernahm der deutsche
Cabrio- und Verdeckspezialist Karmann. Das Osnabrücker Unternehmen
hat dazu auf dem Gelände des nordostenglischen Nissan-Werks
Sunderland eine eigene Produktionsstätte errichtet. Von
dort geht das fertige Dach "Just-in-time" an die
gemeinsam mit der Micra-Limousine genutzte Montagelinie.
Die Serienversion des erstmals
2002 als Studie in Paris gezeigten Micra C+C glänzt mit
pfiffiger Optik und einer Reihe innovativer Ideen.
Weil das feste Verdeck weitgehend
aus Glas besteht, dringt selbst bei trübem Wetter viel Licht
in den Innenraum, was die Atmosphäre im Auto sogleich belebt.
Da die Lösung abgesehen von den Dachholmen eine nahezu komplette
Rundumverglasung bedeutet, profitiert auch die Übersichtlichkeit.
Und falls die Sonne herauskommt, lässt sich das Dach vollautomatisch
binnen 22 Sekunden Z-förmig in den Kofferraum versenken.
Der Micra C+C ist länger und flacher als die Limousine
Damit das Panoramaverdeck passt, musste die Windschutzscheibe
etwas weiter nach hinten gezogen und das Heck um neun Zentimeter
gestreckt werden. Insgesamt wölbt sich das Dach nun elf
Zentimeter niedriger als beim normalen Micra übers Auto.
Das Design des Autos stammt aus dem europäischen Studio
der japanischen Marke, das in London beheimatet ist.
Das manuelle Lösen von
Spriegeln am Dachrahmen entfällt
Durch die nahezu komplette Rundumverglasung eine Ausnahme
bilden lediglich die Dachholme - ist die Sicht nach hinten
bedeutend besser als in herkömmlichen Coupés oder Cabrios.
Dazu kommt das großzügige und luftige Raumgefühl. Zum vollautomatischen
Öffnen oder Schließen genügt ein Knopfdruck - danach dauert
es nur 22 Sekunden, ehe sich das Dach Z-förmig im Kofferraum
zusammenfaltet. Da eine Ver- oder Entriegelung per Hand
entfällt, gehört der Micra C+C zu den schnellsten Verwandlungskünstlern
im Cabrio-Land. Der Kofferraumdeckel stellt sich während
der Metamorphose schräg nach hinten auf. Dank doppelter
Aufhängung schwingt er beim Be- oder Entladen nach vorn.
Der Autobauer selbst hat eigenen
Angaben zufolge 146 Millionen Euro in die Entwicklung und
Produktion des C+C gesteckt. Gleichzeitig mit der Vorstellung
des Cabrios lief in Sunderland am Mittwoch das viermillionste
dort produzierte Auto, ebenfalls ein Micra, vom Band, der
einer gemeinnützigen Organisation gespendet wurde.
Neben seinen optischen Reizen
wartet der Micra C+C mit handfesten praktischen Vorzügen
auf. Selbst im offenen Zustand verbleiben 221 Liter Kofferraumvolumen;
ist das Dach aufgesetzt, steigt der Stauraum auf klassenbeste
426 Liter an. Mit diesem Wert liegt das neue Cabrio deutlich
über einigen Kleinwagen, deren Dach ohnehin fest verschweißt
ist. Dazu kommen eine Reihe nützlicher Verstaumöglichkeiten
im Cockpit - die meisten sind verschließbar, um den Micra
auch offen unbeaufsichtigt parken zu können. Nissan hält
für den Micra C+C zwei Motoren bereit: einen 1,4-Liter-Benziner
mit 88 PS (65 kW) sowie einen neu entwickelten 1,6-Liter-Benziner
mit 110 PS (81 kW).
Topmotorisierung aus dem
neuen Micra 160 SR
Nissan bietet den Micra C+C in zwei Leistungsstufen an:
Als 1,4-Liter-Benziner mit 65 kW/88 PS sowie mit dem neu
entwickelten 1,6-Liter-DOHC-Motor des neuen Micra 160 SR,
der es auf stramme 81 kW/110 PS bringt.
Mit der Produktion des
Micra C+C überarbeitet Nissan auch das geschlossene Modell
Die knuffig-kugelige Grundform des Micra bleibt trotz Pflegemaßnahmen
weitgehend unverändert, doch sorgen eine Reihe zum Teil
subtiler Änderungen für ein insgesamt frischeres und verjüngtes
Erscheinungsbild. Die augenfälligsten Modifikationen erfuhr
die Gesichtspartie: Den retuschierten Kühlergrill ziert
nun eine bis in die seitlichen Blinker hinein verlängerte
Chromzierleiste. Die Richtungsanzeiger sind dank Klarglas-Linsen
nun besser integriert als die früheren gelben Gläser. Dabei
bekommt der Kleine zum Sommer ein frisches Design an Front
und Heck. Darüber hinaus geänderte Sitze sowie neue Farben
für Polster und Konsolen. Als Sondermodell legen die Japaner
das Sportmodell 160 SR auf, das von einem 1,6-Liter-Ottomotor
angetrieben wird, der ein maximales Drehmoment von 153 Newtonmeter
mobilisiert. So bestückt rennt das Auto bis zu 183 km/h
und verbraucht, so verspricht Nissan, im Durchschnitt 6,6
Liter Benzin. Dezente Spoiler und Schweller an der Karosserie,
Aluminium-Pedale und ein neuer Schaltknauf kennzeichnen
den flotten Knirps. Zur Serienausstattung gehören unter
anderem ESP und eine Klimaanlage.